Fördergelder für deine Sanierung
Wer auf erneuerbare Energien setzt, profitiert von Fördergeldern. Bund, Kantone und Gemeinden unterstützen die Heizungssanierung finanziell.
Warum gibt es Fördergelder
Viele Heizungen in der Schweiz arbeiten noch mit Öl, Gas oder Strom – das verursacht hohe CO₂-Emissionen und belastet das Klima. Um den Energieverbrauch zu senken und den Umstieg auf umweltfreundliche Heizsysteme zu fördern, stellt der Bund zusammen mit Kantonen und Gemeinden attraktive Fördergelder für Heizungssanierungen zur Verfügung.
Diese finanziellen Beiträge unterstützen Hauseigentümer dabei, den Wechsel auf erneuerbare Energien wie Wärmepumpen oder andere nachhaltige Heizlösungen zu realisieren. So werden Klimaschutz und Energieeffizienz gefördert und gleichzeitig sinken die Investitionskosten für Eigentümerinnen und Eigentümer.
Kurz gesagt: Fördergelder gibt es, damit mehr Menschen auf klimafreundliche Heizsysteme umsteigen und gemeinsam die Klimaziele erreicht werden.
Was wird gefördert?
Gefördert wird in erster Linie der Ersatz von fossilen Heizsystemen wie Öl-, Gas- oder Elektroheizungen durch moderne und energieeffiziente Lösungen. Dazu gehören vor allem:
Speicherlösungen
Speicherlösungen wie Boiler, Pufferspeicher, Batteriespeicher oder weitere Lösungen zur Effizienzsteigerung
Je nach Kanton und Gemeinde können die Förderprogramme unterschiedlich hoch ausfallen. In vielen Fällen lassen sich Bundes- und Kantonsbeiträge kombinieren, was die Investitionskosten deutlich reduziert.
Wichtig: Der Förderantrag muss vor dem Projektstart eingereicht werden, damit die Beiträge gewährt werden können.
Fördergelder auf Bundesebene
Die bundesweite Förderung läuft über das Gebäudeprogramm. Seit 2025 läuft ein Impulsprogramm, mit Fördergeldern in Höhe von 200 Mio. CHF pro Jahr, welches eine Laufzeit von 10 Jahren hat.
Für mehr Informationen und den Förderrechner: dasgebaeudeprogramm.ch
Kantonale Förderung
Das kantonale Förderprogramm ist je nach Kanton unterschiedlich geregelt. Die Fördermöglichkeiten für deinen Wohnkanton kannst du bei Energiefranken herausfinden.
Wichtig bei kantonaler Förderung:
Die ersten Kantone haben kürzlich begonnen, Ihre Fördergelder zu reduzieren oder gar ganz zu streichen. Daher gilt bei der Kantonalen Förderung: So bald wie möglich sanieren und noch von den Geldern zu profitieren.
Steuerliche Vorteile von Fördergeldern
Die folgenden Beiträge kannst du abziehen bei den direkten Bundes-, Kantons-, und Gemeindesteuern:
- Alle energetischen Sanierungen (Eine neue Heizungsanlage gehört dazu)
- Planungs- und Installationskosten
- Rückbau alter Heizsysteme (z.B. Öltankversorgung)
So funktioniert die Beantragung
- Optionale Beratung
- Offerte einholen für ein neues Heizsystem. Es empfiehlt sich mehrere zu beantragen zum Vergleich.
- Förderantrag online ausfüllen
- Eingangsbestätigung abwarten
- Nach dem Einbau: Abrechnung & Schlussdokumente nachreichen
- Auszahlung
Wichtig: Der Antrag muss vor der Auftragsvergabe eingereicht werden. Sobald der Auftrag an den Unternehmer vergeben ist, werden keine Fördergelder mehr zugesprochen.
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Weitere InformationenIn wenigen Schritten zu deinem Förderbeitrag: Das Video erklärt dir, wie du Fördergelder für deine Heizungssanierung sicher und unkompliziert beantragst – von der Planung bis zur Auszahlung.
Kantonsübersicht Förderprogramme
In der Schweiz werden Heizungssanierungen mit erneuerbaren Energien in allen Kantonen unterschiedlich gefördert. Die Beiträge und Bedingungen variieren je nach Standort und Programm. Damit du schnell und einfach die passenden Informationen findest, haben wir für dich eine übersichtliche Sammlung der kantonalen Förderstellen und Programme zusammengestellt.
In fast allen Kantonen muss das Fördergesuch vor Baubeginn eingereicht werden. Erst nach einer Bewilligung können die Fördergelder ausbezahlt werden.
In vielen Fällen können kantonale Fördergelder zusätzlich mit Bundes- oder Gemeindebeiträgen kombiniert werden, um deine Investitionskosten weiter zu senken.
Kantone
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