Effiziente Lösung für deinen Heizungsersatz
Wärmepumpen
Wärmepumpen nutzen kostenlose Umweltenergie und liefern effiziente Wärme – ideal für den Ersatz deiner bestehenden Heizung.
Produktempfehlung
Dein smarter Weg zur passenden Wärmepumpe
Die Erneuerung einer Heizung wirft oft viele Fragen auf. Die grosse Auswahl an Systemen und heutigen technischen Möglichkeiten machen die Entscheidung zur Herausforderung.
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Wärmepumpenarten im Überblick
Wärmepumpen bieten eine nachhaltige und sparsame Möglichkeit, Wohnräume zu beheizen und zu klimatisieren. Je nach System nutzen sie unterschiedliche Energiequellen. Welche Variante infrage kommt, hängt von den örtlichen Bedingungen und persönlichen Anforderungen ab. Die Geräte lassen sich je nach Typ im Innen- oder Aussenbereich montieren. Hier ein Überblick über die häufigsten Wärmepumpen-Typen.
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Sole-Wasser-Wärmepumpen |
Luft-Wasser-Wärmepumpen |
Wärmepumpenboiler | |
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Wärmequelle |
Erdwärme (über Erdsonden oder Kollektoren) |
Aussenluft (Umgebungsluft) |
Umgebungsluft oder Abwärme |
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Aufstellort
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Innen |
Innen + Aussen |
Innen |
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Funktion |
Heizen, Warmwasser, Passivkühlen |
Heizen, Kühlen und Warmwasser (kombinierbar), Aktivkühlen |
Nur Warmwasseraufbereitung |
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Einsatzbereich |
Neubau & Sanierung (wenn Erdsonden erlaubt), ideal für hohen Wärmebedarf |
Neubau & Sanierung, auch geeignet bei Platzmangel oder ohne Erdsonden-Erlaubnis |
Ideal bei Boilerersatz in Einfamilienhäusern oder Wohnungen |
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Platzbedarf |
Innen (Technik) + Aussen (Bohrung oder Fläche) |
Innen + Aussen (je nach System) |
Nur Innenaufstellung |
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Lebensdauer |
20-25 Jahre |
15-20 Jahre |
15-20 Jahre |
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Baulicher Aufwand |
Hoch (Bohrungen, Erdarbeiten), dafür langlebig und sehr effizient |
Gering bis mittel (je nach Aufstellung) |
Sehr gering (einfacher Ersatz von Elektroboiler) |
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Geräuschentwicklung |
Gering (Komponenten meist im Gebäudeinnern) |
Mittel (wegen Ventilator, abhängig von Aufstellort) |
Gering |
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Vorlauftemperaturen |
bis 78 °C (modellabhängig) |
bis 70–75 °C (modellabhängig) |
ca. 55–65 °C |
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Effizienz (SCOP) |
Sehr hoch (4.0–5.5), konstant übers Jahr |
Mittel bis hoch (3.0–4.5), abhängig von Aussentemperatur |
Mittel (2.5–3.5), stark standortabhängig |
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Spezielles |
Sehr konstant in der Leistung, auch bei Minustemperaturen. Wasser-Wasser-Variante ebenfalls möglich (z. B. bei Grundwasserzugang). |
Flexibel aufstellbar (Split oder Monoblock), auch für kleinere Gärten oder Terrassen geeignet. Kann zusätzlich zur Kühlung genutzt werden. |
Spart Strom gegenüber Elektroboilern, einfache Nachrüstung. Kombination mit PV sinnvoll. |
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Kombinierbar mit Photovoltaik |
Ja – hohe Eigenverbrauchsquote durch gleichmässigen Strombedarf |
Ja – ideal in Kombination mit PV-Anlage zur Eigenverbrauchsoptimierung |
Ja – insbesondere zur Warmwasserproduktion tagsüber mit PV-Überschuss |
Vorteile einer Wärmepumpe
Tiefe Betriebskosten
Wärmepumpen nutzen Umweltenergie (Luft, Erde oder Wasser) und brauchen nur wenig Strom für den Betrieb. Das senkt die laufenden Kosten im Vergleich zu Öl- oder Gasheizungen deutlich.
Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen
Mit einer Wärmepumpe machst du dich unabhängig von Gas- und Ölpreisen. Das schützt vor Preisschwankungen.
Wartungsarm
Im Vergleich zu Öl- oder Gasheizungen sind Wärmepumpen robuster und brauchen weniger Unterhalt
Umweltfreundlich
Wärmepumpen verursachen keine direkten CO₂-Emissionen. In Kombination mit einer eigenen PV-Anlage wird das Heizen nahezu klimaneutral.
Zukunftssicherheit
Mit einer Wärmepumpe bist du auf der sicheren Seite. Gesetzliche Vorschriften und langfristige Energieziele setzen klar auf erneuerbare Energien.
Wärmepumpe & Photovoltaik ist die kosteneffiziente Kombination
Die Kombination von Photovoltaikanlage und Wärmepumpe bietet dir zahlreiche Möglichkeiten, erneuerbare Energien optimal zu nutzen und das Zuhause kosteneffizienter zu gestalten. Bereits vorhandene Wärmepumpen können in den meisten Fällen nachträglich in das System integriert werden. Bei einer neuen Heizungsanlage lässt sich das Photovoltaiksystem direkt zusammen mit einer neuen Wärmepumpe installieren.
Unser Energiemanagementsystem Heim-Manager hilft dir zusätzlich dabei, deinen Eigenverbrauch zu maximieren und weitere Kosten zu sparen.
Schritt für Schritt zur passenden Lösung
Heizungssanierung leicht gemacht
Eine neue Heizung ist eine wichtige Entscheidung für viele Hausbesitzer. Generell wird empfohlen, ab einem Heizungsalter von 15 bis 20 Jahren auf ein erneuerbares Heizsystem umzusteigen, unabhängig von der Art der Heizung. Da ältere Heizungen häufig ineffizient sind, steigen die Wartungs- und Betriebskosten. Ein modernes Heizsystem hilft dir, diese Kosten zu senken und die Energieeffizienz zu steigern.
Der beste Zeitpunkt für den Heizungswechsel ist im Frühling oder Sommer, damit die neue Anlage im Winter zuverlässig Wärme liefert.
So begleiten wir dich durch die Sanierung
Überprüfe dein aktuelles Heizsystem und dessen Zustand.
Lass dich von unserem Team beraten, welche Modernisierung für deine Bedürfnisse am besten geeignet ist.
Gemeinsam erstellen wir eine detaillierte Planung, die deine individuellen Anforderungen berücksichtigt.
Wir informieren dich über mögliche Förderbeiträge und helfen bei der Antragstellung.
Deine neue Heizung wird fachgerecht installiert und in Betrieb genommen.
Regelmässige Wartung stellt sicher, dass deine neue Heizung effizient, zuverlässig und langlebig arbeitet.
Wärmepumpen FAQ’s
Eine Wärmepumpe ist ein Heizsystem, das Umweltenergie nutzt – zum Beispiel aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser – und sie in nutzbare Wärme fürs Haus umwandelt. Der Clou: Sie funktioniert ähnlich wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt. Statt zu kühlen, entzieht sie der Umgebung Wärme und gibt diese an das Heizsystem ab.
Die Wärmepumpe nutzt Umweltwärme aus Luft, Wasser oder Erde und hebt sie effizient auf das notwendige Temperaturniveau zum Heizen oder Warmwasserbereiten.
Der Prozess läuft typischerweise so ab:
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Ein Verdampfer entzieht der Umweltwärme und lässt ein Kältemittel verdampfen.
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Ein Verdichter (Kompressor) erhöht Druck und Temperatur des gasförmigen Kältemittels.
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Im Verflüssiger wird die Wärme an das Heiz‐ und/oder Warmwassersystem abgegeben.
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Das Kältemittel entspannt über ein Ventil, kühlt ab und der Kreislauf beginnt von vorn.
Laut Heim AG werden rund 25 % Strom eingesetzt, während etwa 75 % der Wärmeenergie aus der Umwelt stammen.
Die Heim AG betont zudem: Je tiefer die Vorlauftemperatur, desto effizienter der Betrieb – bei modernen Systemen sind auch Vorlauftemperaturen bis ca. 70 °C möglich.
Es gibt drei gängige Wärmepumpentypen:
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Luft-Wasser-Wärmepumpe (meist günstigste Lösung)
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Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdsonde, sehr effizient)
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Wasser-Wasser-Wärmepumpe (Grundwasser, höchste Effizienz)
Welche Wärmepumpe am besten passt, hängt vom Gebäude, vom Wärmebedarf und von den Möglichkeiten vor Ort ab.
Der Platzbedarf hängt stark vom System ab und beeinflusst oft die Wahl der passenden Wärmepumpe bei einer Heizungssanierung:
1. Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdsonde)
Die eigentliche Wärmepumpe benötigt wenig Platz im Gebäude und kann innen oder aussen aufgestellt werden.
Der Hauptaufwand entsteht ausserhalb durch die Erdsondenbohrung, für die freie Zugänglichkeit im Garten erforderlich ist – der Platzbedarf im Technikraum bleibt jedoch kompakt.
2. Luft-Wasser-Wärmepumpe
Luft-Wasser-Wärmepumpen benötigen am wenigsten Platz und sind deshalb ideal für viele bestehende Gebäude.
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Aussenaufstellung: Nur ein kleiner Bereich im Garten oder an der Hauswand nötig.
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Innenaufstellung: Etwas mehr Platz im Technikraum, aber kein Lagerraum wie bei Holzheizungen oder Pellets.
In der Regel genügt 2–4 m² Stellfläche.
3. Wärmepumpenboiler
Ein Wärmepumpenboiler braucht ähnlich viel Platz wie ein klassischer Warmwasserspeicher, benötigt aber zusätzlich genügend Luftvolumen für den Betrieb.
Er steht meist in einem Keller- oder Technikraum und benötigt ca. 1–2 m² Stellfläche plus Umluft.
Eine Wärmepumpe eignet sich sehr gut für die Heizungssanierung, vor allem dann, wenn du von Öl oder Gas auf ein zukunftssicheres, klimafreundliches System umsteigen willst. Sie nutzt erneuerbare Umweltenergie und spart langfristig CO₂ und Betriebskosten.
Ja. Wärmepumpen nutzen erneuerbare Umweltenergie, reduzieren CO₂-Emissionen und gehören zu den nachhaltigsten Heizsystemen in der Schweiz, besonders als Ersatz für Öl- oder Gasheizungen.
Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen sind leise im Betrieb. Die korrekte Aufstellung und Ausrichtung ist entscheidend, um Lärmemissionen zu minimieren.
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